Su…, Su…, Supagroove! Die besten Fans haben wir!

So! Nun liegen anstrengende Wochen hinter uns. Eine Probe hat sich an die nächste gereiht, die letzten Tage von Mittwoch bis Samstag spät in die Nacht hinein waren atemberaubend und unglaublich.
Aber fangen wir vorne an: Mittwochabend Generalprobe und letzte technische Abstimmungen mit unserem Techniker von der Firma KM Event aus Ewighausen, Alan Ackerley. Letztlich verabschiedet sich jeder mit einem guten Gefühl und genügend Sicherheit. Und Sicherheit brauchen wir für die nächsten Tage!

Am frühen Donnerstagnachmittag treffen wir uns wieder und beladen die Busse. Wir fahren mit Band und Crew nach Ehrenbreitstein, um dort bei „Keno rockt“, dem Coverband Wettbewerb der Region, ausgerichtet durch Rockland Radio, teilzunehmen. Die Anspannung ist riesgengroß. Wir wissen nicht, ob unser Technikplan funktioniert und ob alles glatt über die Bühne geht. Da wir viel mit backing- und clicktracks arbeiten muss alles funktionieren. Sonst sind wir geliefert! Auf der Festung angekommen wird ausgeladen und alles bühnenfertig gemacht.

Dann heißt es warten und einen kleinen Happen essen. Schließlich trifft unsere größte Geheimwaffe ein: unser Fanbus mit unseren Fans. So was hat´s da auch noch nicht gegeben. Unsere Eliteeinheit, 50 Mann stark und zu allem entschlossen. Die haben da richtig Eindruck hinterlassen! Bei uns, bei den anderen Bands und beim Rest des Publikums. Dann spielen MAM, die letztlichen Gewinner des Wettbewerbs. Wir können nicht viel von ihrer Show sehen, aber wir hören die Reaktionen des Publikums und wissen: die sind richtig geil! Schon während der langen Wartephase haben wir uns richtig klasse mit den Jungs von MAM unterhalten können. Tolle Menschen, super Musiker, supageil! Als wir auf die Bühne gehen und nach langen technischen Schwierigkeiten endlich loslegen können, merken wir, dass unsere Eliteeinheit hinter uns steht! So ein Feedback aus dem Publikum haben wir in dieser Form noch niemals erhalten. Wir sind geflasht und glücklich eine solch tolle Fanbase mitgebracht zu haben! Letztlich machen wir den zweiten Platz, direkt hinter den Jungs von MAM und sind ehrlich glücklich darüber! Wir packen alles zusammen und sind spät in der Nacht wieder daheim, nachdem wir in unserer base die Technik ausgeladen haben.

Am Freitag um 09.00 Uhr stehen wir wieder auf dem Konrad-Adenauer-Platz in Montabaur, von uns liebevoll Konni getauft. Jetzt heißt es aufbauen für unser Sommer Open Air am Samstag, zusammen mit dem sinfonischen Blasorchester Holler. Wieder mit am Start unsere Techniker von KM Events, allen voran der Boss Kai Müller und sein erster Offizier, Alan Ackerley. Eine Sorge allerdings bleibt bestehen: das unberechenbare Wetter. 15 verschiedene Wetter-Apps zeigen 23 unterschiedliche Ergebnisse. Die Pessimisten schlagen vor in die benachbarte Stadthalle auszuweichen. Einer jedoch bleibt standhaft und bevor die Stimmung in Panik umschlägt entscheidet er: wir weichen nicht, wir ziehen das Ding durch! Theo Ferdinand, Kommandant des riesigen Hollerer Musikvereins. Ein kompromissloser Kerl, im Pulverdampf ergraut, durch nichts zu schrecken.

Alles klappt und gegen Abend sind wir fertig für die Generalprobe mit Band und dem gesamten Orchester. Alle sind begeistert vom tollen Sound und feeling unter den Musikern. 23:05 Uhr: Wir sind uns sicher, das Wetter hält, es wird ein grandioser Abend! 23:30 Uhr: Ein Gewitter mit starkem Regen entlädt sich über unserer Bühne! Allerdings sind wir gewappnet und gut vorbereitet. Alles ist regenfest und nach dem Regen folgt Sonnenschein.

Am Samstag, gegen 14:00 Uhr ist wiederum Treffen auf dem Konni. Alle sind bestens gelaunt, das Wetter scheint zu halten und alle zollen Theo Respekt. Der Alte hat´s wiedermal gewusst!
Der Nachmittag verfliegt so schnell wie eine britische Abstimmung zum Brexit. Nach und nach treffen die Musiker und Helfer ein und wir können letzte Vorbereitungen treffen.14:10 Uhr: Theo stellt fest, dass die gestrige Probe von einem bislang unbekannten Täter dazu genutzt wurde eine Toilette im angemieteten Toilettenwagen zu besch…ssen. Aber so richtig, das gestrige Gewitter war dagegen Kindergarten! Egal, jetzt wird ein Mann gesucht, der dahin geht wo´s richtig weh tut. Er wäre nicht der Captain, wenn er jetzt kneifen würde. Tut er aber nicht, sondern zieht in den nahegelegenen Einkaufsmarkt, erwirbt Sicherheitskleidung und Hygieneartikel. Dann trifft er eine einsame Entscheidung und legt los. Captain Don „Vipa“ Grand schafft es mit letzter Kraft in 30 qualvollen Minuten die Toilette wieder in einen einwandfreien hygienischen Zustand zu versetzen. Jetzt steht uns wirklich nichts mehr im Wege.

Und dann ist er da – unser Abend. Unser gemeinsames Ziel der zurückliegenden Wochen und Monate. Tagelange Planungen, Blut, Schweiß und Tränen haben sich gelohnt und der Abend wird so wie erwartet. Grandios, außergewöhnlich, es gibt wenige Worte, die diesen Abend richtig beschreiben könnten. Man muss teilgenommen haben, um das richtig einschätzen zu können. Allerdings merkt das auch unser bombastisches Publikum. Wir sehen von der Bühne aus in strahlende Augen, lächelnde Menschen, Paare, die sich in den Armen halten. All das ist unser Lohn, das ist das wofür wir den ganzen Aufwand betrieben haben. Das ist Teil unseres Lebens! Bis spät in die Nacht hinein feiern die Menschen und schwelgen unter den Sternen unserer schönen Stadt Montabaur in ihren jüngsten Erinnerungen.
Alle Musiker sind elektrisiert. Hiervon, da sind wir uns einig, werden wir noch wochenlang erzählen. Nachdem wir noch bis spät in die Nacht zusammen die Technik abgebaut haben und den letzten Rest am Sonntagmorgen beseitigen, verbringen wir den kurzen Rest des Wochenendes mit dem Ausruhen. Denn das haben wir alle jetzt dringend nötig.

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Wir nehmen aus den vergangenen Tagen aber einige mit. Wir haben neue, tolle Menschen kennengelernt. Wir haben gesehen, dass grandiose Ergebnisse nur gemeinsam erzielt werden können. Supagroove sind tief beeindruckt von der Kraft, die im Musikverein Holler steckt. Wie in einem gut geölten Getriebe greifen hier die großen und kleinen Zähne ineinander und bringen den Zug auf Touren. Wenn ihr Kinder habt und ihnen eine gute musikalische Ausbildung ermöglichen wollt, dann gebt sie in die Hände des Musikvereins Holler!

Während dieser letzten Tage, und auch an vielen Tagen davor hat uns „unser“ Fotograf Markus Salzmann von Casa Magica Fotografie rundum begleitet. Mit seiner unfassbar höflichen Art und seinem angenehmen Verhalten hat er es geschafft uns stets gut gelaunt in die gewünschten Posen zu bringen und sagenhafte Fotos zu machen. Wenn ihr einen Fotografen sucht – hier seid ihr bestens aufgehoben!

Damit sich Musiker in aller Ruhe voll entfalten können braucht es einen starken technischen Background. Das Team von KM Events aus Ewighausen mit Kai Müller und Alan Ackerley war während dieser kleinen Tour unser starker Partner im Hintergrund. Aufgrund der technischen Komplexität, die inzwischen in unser Bandleben Einzug gehalten hat geht ohne „unsere“ Techniker gar nichts mehr. Wenn ihr Unterstützung für kleine, größere oder große Events braucht, dann wendet Euch an KM Events. Besser, engagierter und freundlicher geht es einfach nicht!

Viele freiwillige, selbstlose Helfer haben sich inzwischen bei uns zu „unserer“ Supacrew zusammengefunden. Alte Freunde und neue Freunde, die uns mit ihrer ganzen Kraft hinter den Theken unterstützen. Die ihre Freizeit opfern um Teil unserer Supagroove Familie zu sein. Ihnen gebühren unser größter Respekt und unser Dank! Wenn auch ihr Teil unserer Familie sein wollt, dann sprecht uns einfach an seid beim nächsten Mal aktiv mit dabei!

Zu allerletzt jedoch noch einmal unser Dank an unsere Fans! Es ist schön zu wissen, dass ihr hinter uns steht, dass ihr für uns da seid und zu unseren Konzerten kommt. Ohne Euch würde das alles keinen Sinn ergeben! Tragt Eure Erinnerungen weiter an Eure Freunde und Bekannten und bringt sie auf unsere nächsten Konzerte mit! Eine Bemerkung meines Onkels Bubu beschreibt vermutlich unser Publikum am allerbesten. Er kommt aus Köln und ist erstaunt darüber wie familiär es auf unseren Konzerten zugeht. Jeder scheint jeden zu kennen und niemand ist unfreundlich oder benimmt sich daneben. Und das stimmt! Wir haben zwar behördlicherseits immer dafür zu sorgen, dass genügend Sicherheitspersonal anwesend ist, aber gebraucht haben wir es noch niemals. Wir sind uns sicher, dass das auch künftig so bleibt und freuen uns auf Euch beim nächsten Mal.

Bis dahin sucht nicht nach uns, denn wir werden Euch finden…

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